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Business

Kinder – Karriere – KZA

Das zertifizierte familienfreundliche Unternehmen legt Wert auf menschliches Miteinander.

Bild oben: Das KZA-Leitungsteam: Axel Koschany, Stefan Blieffert, Stephan Davidheimann, Nina Bendler und Wolfgang Zimmer (v.l.)(Foto: Martin Steffen)
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„Der Men­sch ste­ht bei uns im Mit­telpunkt, so­wohl auf Bauher­ren- als auch auf Mi­tar­beit­er­seit­e“, be­to­nen die geschäfts­führen­den Ge­sellschafter des Es­sen­er Ar­chitek­tur­büros Koschany + Zim­mer Ax­el Koschany und Wolf­gang Zim­mer. „Der men­sch­liche Um­gang ist uns wichtig: Was nutzt mir der fähig­ste Plan­er, wenn er mir das ge­samte Team durchei­nan­der­bringt“, bringt Koschany die Fir­men­philo­so­phie auf den Punkt. Wenn Bauherr, Plan­er und Bau­fir­men fre­undlich mitei­nan­der umge­hen, wer­den auch mögliche Kon­f­likte rei­bungs­los­er gek­lärt. Das KZA-Team mit 60 Mi­tar­beit­ern weiß das zu schätzen: Die Fluk­tu­a­tion in dem mit­tel­ständischen Un­terneh­men ist ger­ing. An­ders als bei Groß­be­trieben ste­hen bei KZA nicht bere­its zwei oder drei Konkur­ren­ten in den Startlöch­ern, um bes­timmte Po­si­tio­nen zu er­reichen. Diese Art der Per­so­n­alführung leh­nt die Lei­tungsebene ab, zu der das Di­rek­to­ri­um mit Ni­na Bendler, Ste­fan Bli­ef­fert und Stephan David­hei­mann zählt. „Sich­er ist die Per­so­n­al­pla­nung manch­mal et­was aufwendi­ger“, gibt Koschany zu, „aber dies­er Aufwand loh­nt sich, weil wir das Know-how der Mi­tar­beit­er nicht ver­lieren.“

Mit BIM in die Zukunft

Das KZA-Leitungsteam: Axel Koschany, Stefan Blieffert, 
Stephan Davidheimann, Nina Bendler und Wolfgang Zimmer (v.l.)(Foto: Martin Steffen)
Das KZA-Lei­tung­steam: Ax­el Koschany, Ste­fan Bli­ef­fert, Stephan David­hei­mann, Ni­na Bendler und Wolf­gang Zim­mer (v.l.)(Fo­to: Martin St­ef­fen)

KZA set­zt die Dig­i­tal­isierung bere­its heute um.

Mitarbeiterkinder sind auch zu Bürozeiten bei KZA jederzeit willkommen (Foto: Udo Geisler)
Mi­tar­beit­erkin­der sind auch zu Bürozeit­en bei KZA jed­erzeit wil­lkom­men (Fo­to: Udo Geisler)

„Die Dig­i­tal­isierung 4.0 und Aug­ment­ed Re­al­i­ty sind die Zukunft. An ih­nen kommt die ge­samte Wirtschaft nicht vor­bei“, erk­lärt Wolf­gang Zim­mer, geschäfts­führen­der Ge­sellschafter von KZA. De­ment­sprechend hat BIM (Build­ing In­for­ma­tion Mod­el­ing) längst Einzug in die Es­sen­er KZA-Büros ge­hal­ten. Zim­mer zählt nicht nur fir­men­in­tern zu den Spezial­is­ten rund um BIM. Bun­desweit ge­hört er zu den ge­fragtesten Ex­perten und Ref­er­en­ten. „BIM als ein Teil der Dig­i­tal­isierung 4.0 ist nicht nur eine Soft­ware“, er­läutert der Ar­chitekt. Durch BIM er­höhe sich die Trans­parenz, weil alle Pla­nungs­in­for­ma­tio­nen in einem Sys­tem zusam­menge­führt wer­den. Das führe bere­its frühzeitig zur Erken­nung von Über­sch­nei­dun­gen. „Auf der BIM-Ebene befin­d­en wir uns derzeit in der er­sten Phase“, er­läutert Zim­mer. „Ab 2020 müssen alle öf­fentlichen Baut­en im In­fras­truk­tur­bereich mit BIM ge­plant wer­den. Vo­raus­sichtlich ab 2025 sollen alle Plan­er über BIM an einem ge­mein­sa­men virtuellen Mod­ell ar­beit­en und das auch über Staats­grenzen hin­weg.“

Zukunft­skonzept „Mo­d­u­lares Bauen“

KZA en­twick­elt in­tel­li­gentes Sys­tem für Woh­nge­bäude.

Pro­gramme, Pla­nun­gen und Pro­jekte rund um das The­ma Woh­nen bes­tim­men seit Mo­nat­en die Diskus­sio­nen und Ge­spräche aller, die in der Ve­r­ant­wor­tung ste­hen, Woh­n­raum zu schaf­fen. Der Trend ge­ht hin zu kleineren Woh­nein­heit­en und Woh­n­raum­schaf­fung durch Nachverdich­tung. „Es gilt, das Woh­nen neu zu denken“, ist sich Ni­na Bendler, Di­rek­torin bei KZA, sich­er. „Kosten­be­wusst, ges­tal­terisch an­spruchsvoll und nach­haltig. Und dabei gilt es nicht aus dem Auge zu ver­lieren, dass es darum ge­ht, ein Zuhause für Men­schen zu schaf­fen und Quartiere zu bereich­ern.“ Vor die­sem Hin­ter­grund hat KZA für die größte Woh­nungs­bauge­sellschaft Deutsch­lands in 2015 in­no­va­tive, mo­d­u­lare Wohnkonzepte en­twick­elt. Die Pla­nung wurde aus der klein­sten Ein­heit her­aus en­twick­elt und lässt sich zu vielfälti­gen Grun­driss- und Ge­bäude­ty­polo­gien zusam­men­clus­tern. Durch den ho­hen Vor­fer­ti­gungs­grad wird die Aus­führung präzis­er und sch­neller. Die se­rielle Pro­duk­tion großer Stück­zahlen macht das Bauen gün­stiger, was am Ende den Mi­etern zugutekommt. Das ist auch im sozialen Woh­nungs­bau und für Stu­den­ten­wohn­heime in­teres­sant. „Mo­d­u­lares Bauen schränkt die ar­chitek­tonische Frei­heit nicht ein“, be­tont Ni­na Bendler. Ganz im Ge­gen­teil, es eröffnet den Ar­chitek­ten ganz neue Möglichkeit­en. Aktuell bauen die Es­sen­er Ar­chitek­ten den er­sten Pro­to­typen. Pro­jekte an zwölf weit­eren Stan­dorten wer­den fol­gen.

Kontakt

Kontaktdaten
Koschany + Zimmer Architekten KZA
Rüttenscheider Straße 144 · 45131 Essen
Telefon: 0201/8964-50 · Telefax: 0201/8964-545
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Ausgabe 2016